Segeln im Herbst mit HeatPaxx Wärmern
Die Herbsttour vom 12.11. bis 17.11.2007
„Ob die Jungs von HeatPack.de mir ein paar Wärmer für meine nächste Tour sponsorn?“
„Klar, machen wir. Aber was ist denn so toll daran, bei 2 bis 6 °C segeln zu gehen?“ – das war unsere erste Antwort.
Die Frage machte Sinn. Und so richtig konnte ich sie mir selbst nicht beantworten. Schon beim Klarmachen geht der Stress los: Während man in der milden Segelsaison einfach auf den Kahn steigt und sich lässig eine Windjacke überwirft, quält man sich bei 2 °C in drei lange Unterhosen, zwei Paar Socken, zwei Windstopper und das Ölzeug.
Und dann gab es da noch von HeatPack.de die HeatPaxx Fußwärmer und Körperwärmer. Also: los.
Start in die kalte Nachsaison
Wie immer war der erste Stopp Wiek auf dem Darß. Wieder einmal ein sehr angenehmer Aufenthalt. Am nächsten Tag ging es durch die Meiningenbrücke nach Barhöft.
Schon hier fangen die kleinen Vorteile der extremen Nachsaison an: Während man sich im Sommer noch über einen freien Liegeplatz freut, ist jetzt fast alles frei.
Hurra – der ganze Hafen für mich.
Naja, ein paar Fischkutter und ein anderer verwegener Segler lagen doch noch im Hafen. Die Fischer verkauften wirklich frisch gefangenen Fisch.
Von Barhöft Richtung Rügendamm
Am nächsten Tag ging es um 7:30 Uhr los in Richtung Rügendamm und Stralsund. Doch mein GPS zeigte plötzlich 120 Minuten bis zum Ziel an.
Südostwind mit 4 Beaufort, nur 2,3 Knoten Fahrt und Strom nach Nordwest verlangsamten die Fahrt auf 3,7 Knoten über Grund. Unter voller Besegelung und mit voller Motorkraft erreichte ich die Zugbrücke im letzten Moment. Heimlich glaube ich sogar, dass die Brückenmannschaft auf mich gewartet hat – es war diesmal sehr lange rot.
Dann: durch.
Weiter nach Seedorf
Jetzt tuckerte ich bis auf Höhe Marina Neuhof und segelte anschließend weiter nach Seedorf. Auf Höhe Vilm sah ich noch eine weitere Segelyacht: Meine Kumpels aus Seedorf kamen mir mit ihrer Grand Soleil entgegen.
Am Abend entfachten wir ein kleines Feuer und grillten.
Den Donnerstag verbrachte ich bei herrlichem Sonnenschein im Hafen und friemelte am Boot herum.
Zurück durch Nebel und klare Nacht
Freitag ging es zurück. Nebel. Nur etwa 40 Meter Sicht. Dank der heutigen Technik fand ich aus der Having heraus, und kurze Zeit später lichtete sich der Nebel.
Danach ging es zurück durch die Brücke und noch einmal nach Barhöft. Bei glasklarer Nacht machte es richtig Spaß, durch den Strelasund zu segeln.
Am Samstag ging es dann in aller Ruhe zurück nach Zingst. Und wieder war eine kleine Segeltour zu Ende.
Fazit: Wärme macht kalte Touren deutlich angenehmer
Segeln im November bleibt etwas für Menschen, die Kälte, Ruhe und leere Häfen mögen. Aber genau dann zeigen kleine Hilfen ihren Wert: HeatPaxx Fußwärmer und Körperwärmer können bei niedrigen Temperaturen an Bord spürbar angenehmer sein – besonders während langer Stunden im Cockpit, beim Warten an Brücken oder beim Arbeiten am Boot.
Na dann, bis zur nächsten Tour.
Euer Oli Kuschke








